Installationen und Skulpturen

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Vergänglichkeit

Januar 2010
Woltmershauser Friedhof
Bremen

Skulpturen aus Schnee

   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
       
   
       
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.   Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.  
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen. Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen. Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen. Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen. Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen. Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen. Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.
   
Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen. Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen. Hier soll ein Foto der Arbeit erscheinen.
             
             
             
       

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Sexmaker

November 2008
Kulturladen Huchting
Bremen

     
       

Pappschachtel, Rasierklinge, Nagellack,
Gravur: Made

 
       
   
 

An der weissen Wand ist eine ca. 9 x 7 cm kleine schwarze Schachtel befestigt. Darin reflektiert eine Rasierklinge metallisch das Licht der Beleuchtung, die unter der Schachtel einen langen Schatten liegen lässt. Die Klinge ist mit einer eingetrockneten roten Flüssigkeit beschmiert, doch die Gravur Made ist noch gut erkennbar.

             
         

Gateway

divide : decide
daily happening

[Torweg]

November 2008
Kulturladen Huchting
Bremen

     
       

Installation mit Toilettenräumen, Türen und Schildern

 
       
   
 

Die Tür, die zu den Toilettenräumen führt, ist gekennzeichnet durch die ortsüblichen aufgeklebten Toilettenfiguren und durch zwei von einander abgewendete Pfeile, die in die entsprechenden Richtungen deuten, wo die Damen- und die Herrentoiletten zu finden sein werden (Damen - links, Herren - rechts). Beschriftet ist die Tür mit dem Hinweis divide : decide [teile(n) : entscheide(n)].
Dahinter liegt ein kleiner Vorraum mit Waschbecken. Zwei Schilder an der Wand gegenüber der Tür greifen die Richtungszuweisungen wieder auf, aber nicht mit dem Geschlechterbezug: Ein Schild BLACK weist nach links und WHITE weist nach rechts.
Folgt man dem Schild BLACK, gelangt man zu der Tür zur Damentoilette, beschriftet mit Woman. Wählt man die rechte Seite (WHITE ), findet man eine Tür , beschriftet mit Human - die Herrentoilette.

             

Sexmaker und Gateway greifen eine der größten Grundproblematiken der Menschheit auf: Sortierung – Hierarchisierung – Diskriminierung, im Allgemeinen, aber mit besonderer Konzentration auf die Diskriminierung von Frauen.

Während Sexmaker die darin liegende Gewalttätigkeit fokussiert und die Assoziation zu Kastration (und ihre verschiedenen Arten) und Genitalverstümmelung wachruft, nimmt Gateway die Betrachtenden spielerisch gefangen in den Zwiespalt von Entscheidungsfreiheit und Zwang und lenkt den Blick auf den Bedeutungsgehalt alltäglicher Handlungen:
Der Gang zur Toilette, der bisher bedeutungslos erschien, wird plötzlich zu einer Performance, zu einer aussagekräftigen Handlung des Sich-Positionierens, des Sich-Zuordnens. Die Ordnungskategorien erscheinen plötzlich im Licht des Künstlichen: Es gibt letztlich nur die Wahl zwischen Schwarz-Frau-Damentoilette und Weiß-Mensch-Herrentoilette.
Beim Verlassen des Raumes entlässt einen dasselbe Schild, welches einen vorher eingelassen hat - divide : decide - und kündigt das Fortdauern der Performance in der alltäglichen Handlungswelt an.

           

 

 

 

           

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1 - 30

kirgisisch - deutsch

April 2008
National Museum of Fine Arts
Bischkek, Kirgistan

  Das Foto zeigt eine Skizze der Installation.  
       

Erde, Sand und Staub aus Deutschland,
Erde, Sand und Staub aus Kirgistan,
rote Lampe (3W Flickerlicht),
zwei Kassettenrecorder, Tonbänder

 
       
   
 

Der Raum ist dunkel. Nur schwaches, flackerndes rotes Licht. Auf dem Boden fruchtbare Erde und unfruchtbarer Sand aus zwei Ländern. An den Seiten des Raumes steht je ein Kassettenrecorder. Die Stimmen und Geräusche, die von dort zu hören sind, überschneiden sich und vermischen sich im Raum.
Die Geräusche verlangen nach Assoziationen. Alltägliche Dinge. Hier haben sie aber einen bedrohlichen Beigeschmack. Immer wieder, abgerissen, die Stimmen zweier Menschen: sie arbeiten zügig und konzentriert: Auf dem einen Tonband wird ein Text in kurzen, abgehackten Stücken auf kirgisisch vorgesprochen. Die zweite Person versucht ihn nachzusprechen. Teilweise wird dies von dem Vorsprecher korrigiert. So hört man jeden Satzteil zweimal. Dann reißt der Text wieder ab, wird durch ein Geräusch unterbrochen.
Auf dem gegenüberliegenden Tonband die selbe Szene. Die beiden Personen haben die Rollen getauscht: Der Vorsprecher wird zum Nachsprecher. Es wird der selbe Text erarbeitet - hier auf deutsch. Dieselben Geräusche zerreißen auch hier den Text.
Bei dem Text handelt es sich um die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1946.
Durch die Zerrissenheit des Textes, die Überschneidungen und durch die Wiederholungen ist es schwer, den einzelnen Sätzen oder gar ganzen Absätzen zu folgen: Mal hört man beide Texte gleichzeitig, mal auf beiden Seiten Geräusche, mal auf der einen Seite Text und auf der anderen Geräusch. Zudem wird das Zuhören erschwert durch die Ablenkung, den stetigen Versuch, die Geräusche zu identifizieren und zu einer Geschichte zusammenzufügen. Nach einer Weile schützt man sich vor Überforderung, in dem man nicht mehr versucht, die einzelnen Elemente für sich zu verstehen, sondern versucht, die Sache in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen. An diesem Punkt verschmelzen Text und Geräusche zu Musik - bedrohlich, entspannend und einlullend zugleich.

Hier noch mal eine Skizze des Raummes.
             
         
      Da ich selber nicht nach Bischkek reisen konnte, war mir eine fotografische Dokumentation nicht möglich.  
           

 

 

 

           

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Sprich mit mir 

- ein Kommunikationsversuch

Juli 2001
Fachhochschule Ottersberg

 

  Das Foto zeigt durch den durchsichtigen Kopf der einen Figur hindurch quasi ihre Perspektive: Über die Schaukel hinweg die andere Figur anschauen.  
       
Zwei lebensgroße Figuren aus Draht, zwei Wellensittiche, eine überlebensgroße Vogelschaukel.  
       
Die beiden Figuren sitzen sich in einem gewissen Abstand gegenüber. Sie haben ihre Welt in Form eines (Vogel-) Zimmers zurechtgerückt, mit den üblichen Bestandteilen. Biographisch zusammengebastelt sitzen sie dort, vernarbt und steif und handlungsunfähig - sie haben keine Arme und können die zwischen ihnen hängende Schaukel nicht bewegen.
Nonkommunikation:
Ihre Gesichter, ausdruckslos. Aufgrund der Transparenz kann ihre Mimik nicht gelesen werden, der Blick fällt hindurch ins Leere. Er hält sich zumeist am einzig Greifbaren, Lebendigen in den Figuren fest: an den Vögeln (in jeder Figur einer), welche die letzte Möglichkeit der Kommunikation für die beiden Figuren bieten - und für den Betrachter. Meist steht dieser davor und pfeift die Vögel an, genau so automatisiert, wie diese selbst. Sie unterhalten sich nicht. Vielmehr brüllen sie sich zu oder rufen sich.
Die Schaukel zwischen den Figuren, Barriere oder (in diesem Falle schweigendes) Kommunikationsmittel, zitiert die Vogelschaukeln, die im Körperinneren auf Herzhöhe hängen. Ein Rhythmusinstrument, das groß genug ist, vom Betrachter benutzt zu werden. Sie baut einen imaginären großen Käfig auf, in dem die Figuren und vielleicht auch die Betrachter existieren - als Gitterfigur oder als Vogel.
Büstenansicht einer der Figuren. Deutlich zu sehen der weiße Wellensittich und die auf Herzhöhe hängende kleine Schaukel im Körperinneren. Der Vogel sitzt davor, wie die Figur selbst vor der großen Schaukel: sie hängt still.
             
Seitenansicht der gesamten Figur. Im Hintergrund ist ein Fenster. Ab Fensterhöhe fällt der Blick fast gänzlich durch die Figur hindurch, so dass der Kopf nur noch sehr schwach und schemenhaft zu sehen ist. Die lebensgroßen Figuren wurden aus beschichtetem Kükendraht geformt. Die einzelnen Teile, Rumpf, Kopf, Beine und Füße, wurden separat hergestellt und zusammengefügt. "Nahtstellen" wurden teilweise mit einer Schnur verbunden und verknotet - optisch nicht sehr ordentlich. So wurde ein narbiger Eindruck vermittelt.
In beiden Figuren waren die üblichen Bestandteile eines Vogelkäfigs (mit diversen Futtermitteln) als Zimmer installiert, so dass jede Figur aus gleichen oder sehr ähnlichen Teilen bestand, aber doch einen individuellen Charakter zeigte. Sie saßen sich auf gewöhnlichen Stühlen gegenüber. In ihnen lebte je ein Vogel (Wellensittich). [Die Käfige waren so gebaut, dass Verletzungsgefahren für die Tiere ausgeschlossen wurden.] Zwischen den Figuren hing auf deren Kopfhöhe eine Schaukel, bestehend aus einer 1,50 m langen dicken Bambusstange und einer stabilen Kordel. In den Räumlichkeiten der Hochschule war es nötig, die Arbeit durch eine unterbrochene Linie zu "isolieren", aus Gründen des Tierschutzes und um die Arbeit von den anderen dort aufgebauten Arbeiten zu trennen. Diese Linie grenzte auch den Raum der Arbeit ein und machte die Imagination eines großen, umfassenderen Käfigs sichtbar.
             
      Installationsansicht von einer Seite. Die Figuren wirken teilnahmslos.  
             
      Das Portrait einer Figur. Gerastert, durchsichtig, schematisch, mit narbenähnlichen Zeichnungen, dort, wo verschiedene Gitterplatten aufeinandertreffen und sich verzahnen.  
             
             
           

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Ortungsfragen

Im Rahmen der Ausstellung Künstlerbedarf
Juni 2000
Projektraum
Rosa-Luxemburg-Straße 3, Berlin

 

  Das Bild zeigt eine Skizze der Installation.  
       

Eine kleine Vogelschaukel hängt im Raum. Darüber sind Kopfhörer gelegt, deren Kabel durch die offene Tür eines einfachen, unscheinbaren Vogelkäfigs zu einem Tonband führt.

   
      Hier noch eine Skizze.

Das Tonband ist so laut gestellt, dass man den Vogel durch den Kopfhörer leise im Raum hören kann, oder diese aufnehmen und an die Ohren halten kann, um ihn direkt zu hören - den Vogel, der unermüdlich und voller Elan pausenlose Lock- und Präsenzrufe von sich gibt und die ganze Bandbreite seines Gesangs demonstriert. Er lockt und ruft: hier bin ich. Im Hintergrund ist eine Anzahl weiterer Vögel zu hören, so wie man es von Waldspaziergängen und von der Morgen-/Abenddämmerung kennt.
Da der Vogelgesang nur durch die Kopfhörer zu hören ist, ist er im Raum so leise und unterschwellig vorhanden, dass der Rezipient dessen erst nach einer Weile gewahr wird und erst herausfinden muss, dass er eben aus den Kopfhörern kommt. Geht er hin und hält diese an die Ohren, hört es sich an, als stünde er umringt von Vögeln, ohne einen von ihnen zu sehen, inmitten einer Galerie, in der KünstlerInnen ihre Werke präsentieren, inmitten einer Stadt, ihrer Ökonomie, Infrastruktur und Werbung, inmitten seiner Mitmenschen.
Der Vogel, bzw. das Tonband zieht über die Kopfhörer durch die offene Käfigtür in einen imaginären Wald hinein, in dem die Vögel leben und ihre Existenz und ihre Ansprüche verkünden.

           
           
  (Eine fotografische Dokumentation konnte es hier leider aufgrund eines technischen Zwischenfalls nicht geben)    
             
           

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Familienszene

Juni 1999
Fachhochschule Ottersberg

  Das Foto zeigt eine Skizze der Installation.  
       

Diaprojektion, Kinderwiege, Tonband mit dem Geschrei eines Säuglings bis zum absoluten Stimmverlust.

 
       
   
 

Der Raum wird erweitert.
Eine Kinderwiege steht verlassen oder vergessen in einem kahlen Raum. Die Familie scheint das Geschrei nicht zu bemerken oder ignoriert es. Die Mutter sitzt mit ihren zwei Töchtern in einem engen Zimmer an einem kleinen Tisch und frühstückt. Das Zimmer wirkt wie ein Verschlag. Die Stimmung ist beklemmend und gespannt.
Jede der drei scheint eine feste Rolle zu verkörpern, darin gefangen zu sein. Eine Tochter, unscheinbar, unsicher, spielt oder versteckt sich jünger als sie ist. Die andere, maskuliner Typ, sitzt sehr gerade mit hochgeschlossenem Flanellhemd. Sie ist die ordentliche und verantwortungsvolle, die die Sachen "in die Hand nimmt". Die Mutter regiert von ihrer inneren Festung aus. Die Mauern sind marode.
Dazu das laute Geschrei des Kindes aus der Wiege bis zum Stimmverlust.

Das Bild ist so projiziert, dass die Wiege mit in diesem Bild-Raum steht - aber auch in dem realen Raum außen vor. Der Raum wird erweitert.
Der Besucher dieser Szene, der zum Kind läuft, um es zu beschützen und zu trösten, findet nur einen Kassettenrekorder. Das Band, eine reale Aufnahme, läuft nonstop und vermittelt eine angreifende, betroffene Hilflosigkeit.

             
         
    Aufgrund eines technischen Defekts konnte keine fotografische Dokumentation vorgenommen werden.  
           

 

 

 

           

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